Aufruf zur Kundgebung am Do., 24.9. um 15 Uhr auf dem Römerberg

Keine Herausgabe von Informationen zu Flüchtlingsunterkünften!

Rassismus ist kein rein ostdeutsches Phänomen. Rassismus ist ein Problem der Mitte der Gesellschaft. Wie die jüngste Vergangenheit zeigt, kommt es auch in unserer unmittelbaren Umgebung immerwieder zu rassistischen Gewalttaten:

14.04. „Schüsse auf Asyslheim in Hofheim“

02.07. „Anschlag – Schweinereien am Asylheim in Mengerskirchen“

04.09. „Schwerverletzter nach Brand in Flüchtlingsheim in Heppenheim“

11.09. „Main-Kinzig-Kreis: Todesdrohung gegen hessischen Landrat wegen Flüchtlingshilfe“

Die Zahl der Angriffe auf Migrant*innen, Geflüchtete und Flüchtlingsunterkünfte steigt rasant und bricht traurige Rekorde.

Viele dieser Anschläge werden mit der rechtsextremen Splitterpartei „Der dritte Weg“ in Verbindung gebracht.

Nun fordert ein ihr nahe stehender Stadtverordneter, namentlich Jörg Krebs (ehemaliger NPDler), vom Magistrat eine Liste aller bestehenden und geplanten Flüchtlingsunterkünfte in Frankfurt.

Diesen Antrag nehmen wir, Netzwerk Konkrete Solidarität, zum Anlass am 24. September um 15.00 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Römerberg aufzurufen. Dabei fordern wir den Magistrat zu Folgendem auf:

  • Keine Herausgabe von Informationen über Flüchtlingsunterkünfte (Das gilt sowohl für Frankfurt als auch bundesweit!)
  • Dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge (Massenunterkünfte sind menschenunwürdig! Es gibt genügend Leerstand!)
  • Außerdem wollen wir die Bevölkerung auf die Verbindungen verschiedener Stadtverordneten zu rechten Gesinnungen aufmerksam machen.

Kommt zahlreich an diesem Tag und zeigt Flagge gegen Rechts und für eine ehrliche Willkommenskultur!

Unterstützer*innen dieses Aufrufs:

MigrAr – gewerkschaftliche Anlaufstelle für MigrantInnen in prekären Arbeitsverhältnissen, mit und ohne Papiere., DIE LINKE. Fraktion im Römer, NoBorder, ver.di, Piratenpartei Frankfurt

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