Gleiche Rechte für alle! – Aufruf zur Demo am 10. Dezember in Frankfurt

Aufruf des Netzwerks Konkrete Solidarität zur Demonstration am 10. Dezember 2015

Aufruf als PDF: AMHARISCH / ARABISCH /  DARI ENGLISCH / FARSI / FRANZÖSISCH / ITALIENISCH OROMIFFASERBOKROATISCHTÜRKISCHURDU / Demo-Aufruf auf FACEBOOK / TWITTER-HASHTAG: #1012ffm

Gleiche Rechte für alle!
Grenzen einreißen! Auf den Straßen. In den Köpfen.

Donnerstag, 10. Dezember, 17 Uhr
Frankfurt, Hauptbahnhof (Bahnhofsvorplatz)

Zwar hat sich die Bundesregierung zuletzt mit einer „Willkommenskultur“ gerühmt, die aus dem „Herzen der Menschen“ gekommen und „um die Welt gegangen“ (Merkel) sei. Zeitgleich brennen in diesem Land aber zahlreiche Flüchtlingsunterkünfte und es werden die „schärfsten Regeln zur Flüchtlingsbegrenzung“ (Seehofer) durchgesetzt, die in der Bundesrepublik jemals existierten. Dabei ist die Lebensrealität von Geflüchteten bereits jetzt von mangelnden Selbstbestimmungsrechten, desolaten Unterbringungssituationen und Isolation gekennzeichnet. Die fortschreitende Aushöhlung elementarer Grundrechte und die rigorose Rhetorik lassen nicht auf eine Besserung hoffen.

Am Tag der Menschenrechte wollen wir deutlich machen, dass wir keine rassistischen Gesetze akzeptieren. Wir fordern eine offene Gesellschaft und menschenwürdige Politik für alle. Jede*r – unabhängig von Herkunft, kultureller oder religiöser Zugehörigkeit, Geschlecht und sozialem Status – hat das Recht darüber zu entscheiden, wo sie*er lebt.

Deshalb fordern wir sichere Fluchtrouten, menschenwürdige Wohn- und Lebensbedingungen sowie kostenfreie Bildung und Krankenversorgung für alle! Selbstbestimmung, physisches und psychisches Wohl sind kein Privileg einzelner, sondern das Recht aller. Wir rufen daher zu einer Demonstration am 10. Dezember 2015 in Frankfurt/Main auf, die der rassistischen Politik eine laute Absage erteilt. Die Demo startet um 17 Uhr vor dem Frankfurter Hauptbahnhof (Bahnhofsvorplatz).

Um ein starkes Zeichen zu setzen, brauchen wir bereits im Vorfeld Dich, Euch und viele andere, die unseren Aufruf unterstützen. Wie das geht? Schickt eine Mail an teachers-ffm@nksnet.org mit der Betreffzeile „Aufruf 10. Dezember 2015“ und lasst euch als Institution, Organisation, Gemeinschaft oder Einzelperson namentlich in die Unterstützer*innen-Liste eintragen. Die Liste wird unter unserem Aufruf veröffentlicht. Verteilt Flyer, schickt den Aufruf an alle, die unsere Aktion unterstützen wollen. In Frankfurt, in der Umgebung, überall.

Grenzen einreißen! Auf den Straßen. In den Köpfen.

Zeigen wir, dass wir viele sind!

Auf eure Unterstützung baut das Netzwerk Konkrete Solidarität

TWITTER-HASHTAG: #1012ffm

Aufruf als PDF: AMHARISCH / ARABISCH / DARI ENGLISCH / FARSIFRANZÖSISCH / ITALIENISCH OROMIFFASERBOKROATISCHTÜRKISCHURDU

Den Aufruf unterzeichnen: Einfache eine Mail mit dem  Betreff „Aufruf 10. Dezember“ an teachers-ffm@nksnet.org

Unterzeichnende Organisationen: Café 2Grad Frankfurt, Refugee Café in Oberusel, Arbeitskreis Asyl Friedrichsdorf, Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main, NoTroika/Blockupy Rhein-Main, NoBorder Frankfurt, Refugees for change, United for Eritrea, YA BASTA Rhein-Main, [iL*] Interventionistische Linke Frankfurt, DIE LINKE. im Römer, Arbeitskreis kritischer Jurist_innen Frankfurt, Project Shelter, StuPoli, studentische Sprechsstunde für Menschen ohne Versicherung, Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V., Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen – Ortsgruppe Frankfurt an Main,  offenes haus der kulturen, AKU Wiesbaden, Piratenpartei Frankfurt, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegnerinnen DFG-VK Gruppe Frankfurt, AStA der Hochschule Darmstadt, Grüne Jugend Frankfurt, refugees welcome cafe Darmstadt, Refugees Welcome Darmstadt,  Antira_K, Offenes Antifaschistisches Treffen (OAT) Frankfurt, Anti-Nazi-Koordination Frankfurt, DIE LINKE Ortsverband Rodgau,  Selbstverwaltetes Multikulturelles Zentrum Trier e.V., Ethiopian Political & Civic Organization Members Union in Germany, Menschenrechtsgruppe der Liebigschule, The Second Planet, Frankfurt am Main,

Unterzeichnende Einzelpersonen:

Mechthild Garweg, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Frankfurt am Main, Michelle Mende, Frankfurt am Main, Nadine Henkel, Frankfurt am Main, Deborah Jungbluth, Frankfurt am Main, Bernd Löchner, Mannheim, Elisabeth Magin, Paris, Sabine Sambou, Braunschweig, Uli Tomaschowski, Frankfurt am Main, Verena Kuhn, Frankfurt am Main, Claudia Rieg, Frankfurt am Main, Peter A. Bühl, Frankfurt am Main, Lena Grünauer, Weilrod, Lothar Augustin, Frankfurt, Dieter Storck, Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen, Yvonne Abubakari, Frankfurt,  Ilse und Tobias Weißert, Frankfurt, Gisela Leiss, Frankfurt, Jutta Auerbach Frankfurt, Lars Deckert, Bad Homburg (Teachers on the Road Bad Homburg), Michaela Kampner (Lehrerin), Bochum, Barbara Lueken, Frankfurt, Anette Appel, Frankfurt/ M., Dr. Sylvia Neuhäuser-Metternich, Bad Homburg, Till Connor, Frankfurt am Main, Yasemin Güngör , Frankfurt am Main, Sebastian Frech, Speyer, Kirsten Huckenbeck (MigrAr Frankfurt/⁠Rhein-⁠Main), Tewelde Habteab, Frankfurt am Main, Sabine Hohendahl, Frankfurt, Josephine Lo Coco. Sozialarbeiterin aus Hanau, Pfarrer Dr. Hans Christoph Stoodt, Frankfurt, Wahida Omari, Norbert Remppel, Frankfurt, David Hübner, Sozialarbeiter an der Frankfurt University of Applied Sciences, Mainz, Gerrit Arens, Rodgau, Catarina Stöckel, Sozialarbeiterin, Frankfurt a.M., Armin Mikosch, Frankfurt, Charlotte Ullmann, Frankfurt, Kirsten Schulien, Frankfurt, Sandra Kranzdorf, Frankfurt, Philipp Saliger, Lorenz Hennen, Frankfurt am Main, Albrecht Bill, Frankfurt am Main, Anna Martin, Frankfurt am Main, Ulrike Fröhling, Neu-Isenburg, Célia M. Fatia, M.A.,, Mirjam Tutzer, Frankfurt, Florian Markmann, Frankfurt am Main, Ricarda Wawra, Frankfurt, Sibylle Wawra, Manfred Wawra, Frankfurt, Helen Schmidgal, Frankfurt am Main

 Den Aufruf unterzeichnen: Einfache eine Mail mit dem  Betreff „Aufruf 10. Dezember“ an teachers-ffm@nksnet.org
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