Menschen im Exil – Flüchtlinge erzählen – Situation der Oromo

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal an die Situation der Oromo in Äthiopien erinnern.

Die Oromo (Eigenbezeichnung Oromoo) sind eine Volksgruppe, die in Äthiopien sowie im Norden Kenias lebt. In Äthiopien sind sie nach offiziellen Angaben mit rund 25,5 Millionen – entsprechend 34,5 % der Gesamtbevölkerung – das zahlenmäßig größte Volk[1] und verfügen über einen eigenen Bundesstaat Oromia. In Kenia leben über 200.000 Oromo,[2] vor allem von der Untergruppe der Borana sowie Tana Orma, vorwiegend in der Ostregion. Die Sprache der OromoAfaan Oromoo oder Oromiffa genannt, gehört zu den ostkuschitischen Sprachen.

Historisch wurden die Oromo von den Habesha und den Somali auch Galla genannt. Diese Bezeichnung, deren Ursprünge unklar sind, wurde zum Teil abwertend gebraucht, zeitweise aber auch im wissenschaftlichen Sprachgebrauch übernommen. Heute stößt sie bei den Oromo auf Ablehnung und gilt als veraltet. Quelle Wikipedia


Rückblick

Der erste Vortrag aus unserer Reihe Menschen im Exil beleuchtete die Situation der Oromo in Äthiopien. Hier sehen Sie einen kurzen Mitschnitt der Veranstaltung. Ausführliche Berichte mit weiterführenden Informationen und Links finden Sie hier.

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